{"id":193,"date":"2024-01-24T22:37:09","date_gmt":"2024-01-24T21:37:09","guid":{"rendered":"https:\/\/dachfensterinfo.de\/cms\/?p=193"},"modified":"2025-04-11T19:12:16","modified_gmt":"2025-04-11T17:12:16","slug":"die-entwicklung-des-u-werts-bei-fenstern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dachfensterinfo.de\/cms\/die-entwicklung-des-u-werts-bei-fenstern\/","title":{"rendered":"Die Entwicklung des U-Wert bei Fenstern"},"content":{"rendered":"\n<p>Der U-Wert und dessen Entwicklung ist die wichtigste Kennzahl zur Bewertung der Energieeffizienz der Geb\u00e4udeh\u00fclle und Fenstern.<\/p>\n\n\n\n<p>Fenster gelten traditionell als Schwachpunkt in der Geb\u00e4udeh\u00fclle, doch ihre energetische Qualit\u00e4t hat sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch verbessert. Der W\u00e4rmedurchgangskoeffizient (U-Wert) von Fenstern \u2013 angegeben in W\/(m\u00b2K) \u2013 beschreibt den W\u00e4rmeverlust durch das Bauteil: Je kleiner der U-Wert, desto besser die D\u00e4mmwirkung. In den vergangenen 40 Jahren ist der <strong>Uw-Wert<\/strong> markt\u00fcblicher Fenster in Deutschland um mehr als den <a href=\"https:\/\/passipedia.de\/planung\/waermeschutz\/fenster\/verglasungen_und_ihre_kennwerte#:~:text=Bei%20keinem%20anderen%20Bauteil%20verlief,als%20einen%20Faktor%208%20verringert\">Faktor 8<\/a> gesunken . Diese \u201eZeitreise\u201c zeichnet chronologisch nach, wie technische Innovationen (z.\u202fB. Zweifach- und Dreifachverglasung, Low-E-Beschichtungen, Edelgasf\u00fcllungen) und gesetzliche Vorgaben (W\u00e4rmeschutzverordnungen, EnEV, GEG) den U-Wert von Fenstern kontinuierlich verbessert haben. Dabei werden auch Baupraxis und Marktverf\u00fcgbarkeit im jeweiligen historischen Kontext beleuchtet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"806\" height=\"454\" src=\"https:\/\/dachfensterinfo.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/uwert-entwicklung.png\" alt=\"Die Entwicklung des U-Werts bei Fenstern seit 1950.\" class=\"wp-image-300\" srcset=\"https:\/\/dachfensterinfo.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/uwert-entwicklung.png 806w, https:\/\/dachfensterinfo.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/uwert-entwicklung-300x169.png 300w, https:\/\/dachfensterinfo.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/uwert-entwicklung-768x433.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 806px) 100vw, 806px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fenster im 18. Jahrhundert: Einfachfenster mit Einfachverglasung<\/h2>\n\n\n\n<p>m 18. Jahrhundert dominierten <strong>Einfachfenster<\/strong> mit <strong>einschichtiger Verglasung<\/strong> als Standard. \u00dcblich waren zweifl\u00fcgelige <strong>Kastenrahmen<\/strong> mit schlanken Holzprofilen und <strong>kleinformatigen Glasscheiben<\/strong>, die durch Bleisprossen oder h\u00f6lzerne Sprossen unterteilt waren . Grund daf\u00fcr war die limitierte Gr\u00f6\u00dfe der herstellbaren Glasscheiben \u2013 erst ab dem 17. Jahrhundert konnten Glash\u00fctten gr\u00f6\u00dfere Tafeln produzieren, was im 18. Jahrhundert zu Fenstern mit etwas <a href=\"https:\/\/www.provinz.bz.it\/kunst-kultur\/denkmalpflege\/downloads\/Fenster_und_Denkmalschutz.pdf#:~:text=gr%C3%B6%C3%9Fere%20%C3%96ffnungen,Stelle%20der%20Fensterl%C3%A4den%20zu%20einer\">gr\u00f6\u00dferen Scheiben<\/a> f\u00fchrte . Dennoch blieben Fensterscheiben meist mundgeblasen (Kron- oder Zylinderglas) mit ungleichm\u00e4\u00dfiger Dicke und welliger Oberfl\u00e4che. Die einzelnen Glasscheiben wurden mit Kitt in den Holzfl\u00fcgel eingesetzt und mit N\u00e4geln gesichert. Die Holzrahmen selbst bestanden oft aus <strong>Weichholz<\/strong> (z.B. Kiefer oder Fichte) und waren im sp\u00e4teren 18. Jh. zunehmend mit einem <strong>wei\u00dfen Farbanstrich<\/strong> versehen (Schutz und modische Optik).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Konstruktive Merkmale<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Diese fr\u00fchen Einfachfenster waren in dicken Mauerwerksw\u00e4nden meist <strong>nahe der Au\u00dfenfassade eingebaut<\/strong>, um die Au\u00dfenansicht mit profilierter Laibung zu betonen. Au\u00dfen angebrachte <strong>Fensterl\u00e4den<\/strong> (Holzklappl\u00e4den) dienten nachts als Verschluss . Eine spezielle Abdichtung im heutigen Sinne gab es nicht: Die Fl\u00fcgel schlossen durch \u00dcberlappung auf dem Rahmen (Falz) grob ab, jedoch ohne elastische Dichtungen. Kleine Spalte und Undichtigkeiten waren normal. Im Winter wurde deshalb h\u00e4ufig auf <strong>dichtschlie\u00dfende Fensterl\u00e4den<\/strong> zur\u00fcckgegriffen, welche \u2013 wenn geschlossen \u2013 \u00e4hnlich wie ein zweites Fenster wirkten und einen isolierenden Luftpolster vor dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fenster#:~:text=Das%20Vorfenster%20oder%20Winterfenster%20ist,22\">Glas schufen<\/a>. Trotz solcher Ma\u00dfnahmen blieb der W\u00e4rmeschutz gering.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Energetische Wirkung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Ein einfachverglastes Holzfenster jener Zeit bot praktisch kaum W\u00e4rmed\u00e4mmung im Vergleich zur massiven Wand. <strong>Wissenschaftliche Rekonstruktionen<\/strong> zeigen, dass ein typisches Einfachfenster mit Einfachverglasung einen U-Wert von rund <strong><a href=\"https:\/\/www.denkmalpflege.fraunhofer.de\/content\/dam\/ibp\/denkmalpflege\/de\/2_Forschen\/KlimaGlas_Leitfaden_final_DOI.pdf#:~:text=Temperaturunterschied%29,W%C3%A4rmebr%C3%BCcken%20am%20Kastenfenster\">5 W\/m\u00b2K<\/a><\/strong> aufweist . Dieser Wert bedeutet einen sehr hohen W\u00e4rmeverlust: Im Winter f\u00fchlten sich die Fensterfl\u00e4chen \u201eeisig\u201c an, fast so als w\u00e4re dort eine dauerhafte K\u00e4ltebr\u00fccke nach au\u00dfen. Zum Vergleich: Selbst eine unverputzte Stein- oder Ziegelwand jener Zeit hatte deutlich niedrigere U-Werte (je nach Dicke etwa 1\u20132 W\/m\u00b2K), wodurch klar wird, dass das Fenster die schw\u00e4chste Stelle der Geb\u00e4udeh\u00fclle war.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Klimatische und wohnhygienische Konsequenzen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Bewohner waren mit erheblicher <strong>Zugluft<\/strong> und <strong>K\u00e4ltestrahlung<\/strong> konfrontiert. Durch die ungedichteten Fugen drang kalte Au\u00dfenluft sp\u00fcrbar in den Innenraum, was gerade in Fenstern\u00e4he zu Unbehaglichkeit f\u00fchrte. In kalten Wintern bildeten sich innen an der Glasscheibe h\u00e4ufig <strong>Tauwasser<\/strong> und sogar <strong>Eisblumen<\/strong> \u2013 die warme Raumluft kondensierte am eiskalten Glas und gefror dort. Die Raumseite der Fensterlaibung und -bank war oft feucht, was zu Schimmel f\u00fchren konnte. Andererseits sorgten die undichten Fenster f\u00fcr kontinuierliche <strong>L\u00fcftung<\/strong>: Frischluft gelangte st\u00e4ndig ins Haus, was zwar W\u00e4rmeverlust bedeutete, jedoch auch die Luftfeuchte niedrig hielt. Dadurch blieb es in Altbauten trotz primitiver Fenster oft relativ <strong>trocken<\/strong>, was die Kondensatbildung begrenzte. Dennoch war die Behaglichkeit gering \u2013 ohne zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen waren Aufenthaltsbereiche in Fenstern\u00e4he im Winter ungem\u00fctlich kalt. Wohlhabendere Haushalte nutzten deshalb <strong>schwere Vorh\u00e4nge<\/strong> oder Wandteppiche als zus\u00e4tzliche Barriere vor Fenstern, um Zugluft abzuhalten . Solche <strong>dicht gewebten Vorh\u00e4nge<\/strong> wurden abends zugezogen und verbesserten subjektiv das Wohnklima etwas, indem sie die Kaltluftabstrahlung von den Fenstern in den Raum reduzierten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Verbesserungen im 19. Jahrhundert: Vom Winterfenster zum Kastenfenster<\/h2>\n\n\n\n<p>m Verlauf des 19. Jahrhunderts wuchs das Bewusstsein f\u00fcr den W\u00e4rmeverlust durch Fenster. Mit der Verbreitung effizienterer Heizungen (z.B. Kohle\u00f6fen, erste Zentralheizungen in \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden) stieg der Anspruch an <strong>Wohnkomfort<\/strong>, und technische Innovationen im Fensterbau setzten ein. Zwei entscheidende Entwicklungen pr\u00e4gten diese Zeit: das <em>Winterfenster<\/em> (Vorfenster) ab Mitte des 19. Jahrhunderts und das <em>Kastenfenster<\/em> gegen Ende des Jahrhunderts.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Winterfenster (Vorfenster)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Um <strong>1850<\/strong> begann man, in der kalten Jahreszeit <strong>zus\u00e4tzliche Fensterfl\u00fcgel von au\u00dfen vor das eigentliche Fenster<\/strong> einzuh\u00e4ngen . Dieses <strong>Vorfenster<\/strong> ersetzte vielerorts die traditionellen Fensterl\u00e4den im Winter und bestand aus einem einfachen Holzrahmen mit Glasscheibe, der bei Bedarf vor dem Au\u00dfenfenster befestigt wurde . Zwischen dem normalen Innenfenster und dem vorgesetzten Winterfenster entstand ein ruhender <strong>Luftzwischenraum<\/strong>, der \u00e4hnlich wie ein geschlossener Laden die W\u00e4rmed\u00e4mmung deutlich verbesserte . Historische Berichte zeigen, dass diese Winterfenster bereits um 1600 bekannt waren und zumindest in wohlhabenden Haushalten oder kalten Regionen eingesetzt wurden . Der \u00e4lteste erhaltene Nachweis stammt von 1695, als an einem Schloss bei Ulm ein einfaches Barockfenster durch ein vorgesetztes Winterfenster zum Doppelfenster erweitert wurde . Im 19. Jahrhundert setzten sich Vorfenster nun <strong>breiter durch<\/strong>, da sie pragmatisch an bestehenden Fenstern nachr\u00fcstbar waren und im Sommer wieder entfernt werden konnten.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Energetische Wirkung:<\/em> Das Doppelfenster aus Innen- und Vorfenster reduzierte sp\u00fcrbar den W\u00e4rmeverlust. Quantitative Messungen gab es damals zwar noch nicht, doch heute wei\u00df man, dass ein ruhender Luftspalt die W\u00e4rmedurchgangskoeffizienz deutlich senkt. Sch\u00e4tzungsweise lie\u00df sich der <strong>U-Wert<\/strong> des Fensters mit einem korrekt montierten Winterfenster <em>halbieren<\/em>. Moderne Untersuchungen zeigen, dass durch eine zweite Fensterebene in Kombination mit Einfachverglasung Gesamt-U-Werte um <strong>2,5 bis 3,5 W\/m\u00b2K<\/strong> erreichbar sind \u2013 je nach Dichtheit und Spaltbreite. Zeitgen\u00f6ssisch war vor allem die <em>gef\u00fchlte<\/em> Verbesserung wichtig: Innenr\u00e4ume blieben merklich w\u00e4rmer und die Oberfl\u00e4chentemperatur der inneren Scheibe stieg, sodass <strong>Tauwasser innen seltener<\/strong> auftrat. Im Vergleich zur vorherigen Einfachverglasung verringerte sich die Kondenswasserbildung an der Raumseite deutlich . Allerdings konnten bei unsachgem\u00e4\u00dfer Handhabung auch Probleme entstehen: Wurde das Luftpolster zwischen den Scheiben nicht bel\u00fcftet, kondensierte Feuchte als Wasser am kalten \u00e4u\u00dferen Glas und konnte Holzrahmen sch\u00e4digen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Konstruktive Merkmale:<\/em> Vorfenster wurden meist in den vorhandenen Blendrahmen oder den Falz der ehemaligen L\u00e4den eingeh\u00e4ngt . Sie mussten im Fr\u00fchjahr abgenommen und eingelagert werden. Da sie prim\u00e4r dem Nutzen dienten, waren sie oft einfacher gestaltet und passten nicht immer optisch zur Fassade \u2013 tats\u00e4chlich kritisierte man im 19. Jh. gelegentlich, Vorfenster \u201everschandelten\u201c die Hausansicht trotz ihres unbestreitbaren praktischen Nutzens . In der Praxis bedeutete dies einen Kompromiss zwischen \u00c4sthetik und Energieeffizienz.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kastenfenster<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Aus dem Konzept der Vorfenster entwickelte sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts das <strong>Kastenfenster<\/strong>, eine fest verbaute Doppelfenster-Konstruktion . Hierbei sind zwei vollst\u00e4ndige Fensterfl\u00fcgel (Innenfenster und Au\u00dfenfenster), jeweils mit Einfachverglasung, in einen gemeinsamen Rahmen integriert \u2013 zwischen ihnen befindet sich ein abgeschlossener, kastenf\u00f6rmiger Hohlraum als Luftschicht . Diese Bauweise verband also das Prinzip des Winterfensters in einer Einheit, die dauerhaft im Mauerwerk installiert war. Das Kastenfenster wurde insbesondere im mitteleurop\u00e4ischen Raum (z.B. in Berliner und Wiener Mietsh\u00e4usern, aber auch im norddeutschen Raum wie Hamburg) zum neuen Standard f\u00fcr bessere H\u00e4user um 1900.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/dachfensterinfo.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/kastenfenster-1024x683.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-471\" srcset=\"https:\/\/dachfensterinfo.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/kastenfenster-1024x683.webp 1024w, https:\/\/dachfensterinfo.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/kastenfenster-300x200.webp 300w, https:\/\/dachfensterinfo.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/kastenfenster-768x512.webp 768w, https:\/\/dachfensterinfo.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/kastenfenster.webp 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Innenansicht eines historischen Kastenfensters mit ge\u00f6ffnetem inneren Oberlichtfl\u00fcgel. Gut erkennbar sind die doppelte Fensterebene (Innen- und Au\u00dfenfl\u00fcgel) sowie der dazwischen liegende Luftzwischenraum.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Typische <strong>Ausf\u00fchrungen<\/strong> unterschieden sich regional leicht: Beim <em>Altberliner bzw. Wiener Kastenfenster<\/em> \u00f6ffneten beide Fl\u00fcgel nach innen, wobei der \u00e4u\u00dfere Fl\u00fcgel etwas kleiner dimensioniert war, um komplett durch den inneren Rahmen hindurchzupassen . Dadurch war das ge\u00f6ffnete Fenster nie direkt dem Regen ausgesetzt und beide Fensterebenen konnten n\u00e4her beieinander liegen. Im Gegensatz dazu hatten z.B. <em>Hamburger Fenster<\/em> einen nach au\u00dfen \u00f6ffnenden Au\u00dfenfl\u00fcgel und einen nach innen \u00f6ffnenden Innenfl\u00fcgel \u2013 was die Bedienung der meist tiefen Fensternische erleichterte, da der Innenraum nicht von offenen Fl\u00fcgeln verstellt wurde. Allen Varianten gemein war der deutliche <strong>Luftzwischenraum<\/strong> (typisch 10\u201320&nbsp;cm), der als isolierende Schicht wirkte. Die Konstruktion aus zwei getrennten Ebenen brachte zugleich <strong>Verbesserungen im Schallschutz<\/strong> mit sich, war aber auch aufw\u00e4ndiger und teurer in der Fertigung.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Energetische Wirkung:<\/em> Kastenfenster bedeuteten einen <strong>gro\u00dfen Fortschritt in der W\u00e4rmed\u00e4mmung<\/strong> historischer Fenster. Der mehrschalige Aufbau erzielt weitaus bessere W\u00e4rmeschutzwerte als ein Einfachfenster . Bei intaktem Zustand (gut schlie\u00dfende Fl\u00fcgel) liegt der U-Wert eines traditionellen Kastenfensters ungef\u00e4hr im Bereich <strong>3 W\/m\u00b2K oder darunter<\/strong>, je nach Spaltabdichtung. Untersuchungen der Denkmalpflege zeigen, dass durch einfache Verbesserungen \u2013 etwa das Nachr\u00fcsten einer Dichtung am inneren Fl\u00fcgel \u2013 U-Werte um <strong>2,5 W\/m\u00b2K<\/strong> erreicht werden k\u00f6nnen . Dies entspricht etwa der <em>H\u00e4lfte<\/em> des W\u00e4rmeverlustes eines einzelnen einfachverglasten Fensters (\u22485 W\/m\u00b2K ). Wichtig war allerdings, dass die <strong>Dichtheit der beiden Ebenen abgestimmt<\/strong> war: Traditionelle Vorgaben empfehlen, <strong>innen dichter und au\u00dfen etwas undichter<\/strong> zu bauen . So bleibt der Innenraum vor Zugluft gesch\u00fctzt, w\u00e4hrend geringf\u00fcgige Undichtigkeiten am Au\u00dfenfl\u00fcgel eine minimale Bel\u00fcftung des Scheibenzwischenraums gew\u00e4hrleisten und Feuchtigkeit nach au\u00dfen entweichen lassen. Hielte man n\u00e4mlich beide Ebenen absolut dicht, k\u00f6nnte eingetragene Feuchte im Zwischenraum eingeschlossen werden und als Kondensat zu Holzsch\u00e4den f\u00fchren. Insgesamt aber boten Kastenfenster ein deutlich behaglicheres Wohnklima: Die <strong>innere Scheibe blieb relativ warm<\/strong>, so dass im Wohnraum kaum noch Kondenswasser an den Fenstern anfiel und die <strong>Zugluft drastisch reduziert<\/strong> wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Konstruktive Merkmale:<\/em> Kastenfenster wurden meist mittig in der Wandst\u00e4rke oder mit einem Teil des Kastens in die Laibung eingebaut, um den Luftzwischenraum vollst\u00e4ndig von der Au\u00dfenluft zu umschlie\u00dfen. Die Fl\u00fcgelprofile waren etwas filigraner als bei Einfachfenstern, da insgesamt vier Fl\u00fcgel (zwei Ebenen \u00e0 zwei Fl\u00fcgel) im Blendrahmen Platz finden mussten. H\u00e4ufig waren die \u00e4u\u00dferen Scheiben ohne Unterteilung oder mit wenigen Sprossen, w\u00e4hrend die inneren Fl\u00fcgel ggf. aus \u00e4sthetischen Gr\u00fcnden Sprossenteilungen aufwiesen \u2013 dies variierte je nach Architekturmode. Gegen Ende des 19. Jh. verbesserte sich auch die <strong>Glasqualit\u00e4t<\/strong> dank industrieller Fertigung: Man konnte klareres, gleichm\u00e4\u00dfigeres Flachglas herstellen, was gr\u00f6\u00dfere Scheiben zulie\u00df und die Lichtausbeute steigerte. Die <strong>Fensterrahmen<\/strong> bestanden weiterhin aus Holz; Metallrahmen spielten bis dahin kaum eine Rolle im Wohnbau (allenfalls im Industrie- oder Sakralbau gab es fr\u00fche gusseiserne Fenster, die jedoch thermisch sehr ung\u00fcnstig waren). Spezielle Dichtmaterialien wie Gummiprofile gab es noch nicht \u2013 man behalf sich teilweise mit <strong>Filzstreifen oder Korkstreifen<\/strong>, die Anfang 20. Jahrhundert an inneren Falzen eingesetzt wurden, um Zugluft weiter zu mindern (eine fr\u00fche Form der Fensterdichtung).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wohnklima<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Einf\u00fchrung des Kastenfensters verbesserte das Wohnklima erheblich. R\u00e4ume lie\u00dfen sich mit weniger Heizenergie auf Temperatur halten, und die Aufenthaltsqualit\u00e4t in Fenstern\u00e4he stieg. <strong>Zugerscheinungen<\/strong> wurden minimiert, da die innere Ebene weitgehend luftdicht schloss. Bewohner bemerkten, dass es weniger \u201ezieht\u201c und man n\u00e4her am Fenster sitzen konnte, ohne zu frieren. Auch war die <strong>Oberfl\u00e4che der inneren Scheiben<\/strong> nun w\u00e4rmer, sodass die <strong>Behaglichkeit<\/strong> insgesamt zunahm \u2013 die Strahlungsk\u00e4lte, die von gro\u00dfen kalten Glasfl\u00e4chen ausgeht, wurde reduziert. Allerdings verringerte sich durch dichtere Fenster die unkontrollierte L\u00fcftung des Raumes. In vielen Altbauten war ein gewisses Ma\u00df an dauernder L\u00fcftung aber notwendig, um Feuchte und verbrauchte Luft abzuf\u00fchren. Wurden Fenster sehr dicht gebaut, musste daher vermehrt <strong>manuell gel\u00fcftet<\/strong> werden, um ein gesundes Raumklima zu sichern. Dieses Prinzip gilt bis heute: Wenn historische Einfachfenster zu Kastenfenstern nachger\u00fcstet oder abgedichtet werden, sinken zwar die L\u00fcftungsw\u00e4rmeverluste, aber es kann eine <strong>zus\u00e4tzliche L\u00fcftung<\/strong> erforderlich sein, um den hygienischen Mindestluftwechsel zu gew\u00e4hrleiste<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1950-1960<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>In den 1950er- und 1960er-Jahren waren Fenster fast ausschlie\u00dflich <strong>einfachverglast<\/strong>. Solche Einfachfenster besa\u00dfen U-Werte um <strong>5 bis 6 W\/(m\u00b2K)<\/strong> \u2013 gemessen wurden z.\u202fB. ~5,5 W\/(m\u00b2K) \u2013 was enorme W\u00e4rmeverluste bedeutete. Pro Quadratmeter Fensterfl\u00e4che gingen j\u00e4hrlich etwa so viele Heizw\u00e4rme verloren, wie dem Energiegehalt von 60\u202fLitern Heiz\u00f6l entsprechen . Dies f\u00fchrte in der kalten Jahreszeit zu sehr niedrigen Innentemperaturen an der Fensterscheibe. <strong>Eisblumen<\/strong> auf der Raumseite des Glases waren keine Seltenheit . Trotz dieser schlechten W\u00e4rmed\u00e4mmung standen Komfort und Energieeffizienz zun\u00e4chst nicht im Fokus \u2013 Heizenergie war preiswert, und gro\u00dfe Fensterfl\u00e4chen galten als modern. Erst gegen Ende der 1960er begann man, verbesserte Verglasungen zu entwickeln: 1959 wurde das erste <strong>Isolierglas<\/strong> (Zweischeiben-Verbundglas) marktreif , fand jedoch zun\u00e4chst noch wenig Verbreitung im Massenmarkt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1959<\/h2>\n\n\n\n<p>Entwicklung des ersten Isolierglases.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1970<\/h2>\n\n\n\n<p>In diesem Jahrzehnt erfreuten sich gro\u00dfe Fensterfl\u00e4chen gro\u00dfer Beliebtheit, oft \u00fcber 50% der Geb\u00e4udefl\u00e4che. Diese einfachverglasten und schlecht isolierten Fenster beeinflussten den W\u00e4rmehaushalt und Energieverbrauch der Geb\u00e4ude erheblich. Gl\u00fccklicherweise waren die Heiz\u00f6lpreise niedrig.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1977<\/h2>\n\n\n\n<p>Die \u00d6lpreiskrise 1973 f\u00fchrte zu steigenden Heizkosten und dem Bewusstsein, dass einfachverglaste Fenster ein Problem darstellen. Die W\u00e4rmeschutzverordnung von 1977 legte gesetzliche Grundlagen f\u00fcr Energieeinsparungen im Bau fest. Zweifachverglasungen und Dichtungen wurden verpflichtend, Einfachverglasungen in Wohngeb\u00e4uden ab 1978 verboten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1970-1980<\/h2>\n\n\n\n<p>Fenster mit Zweifach-Isolierglas aus dieser Zeit erreichen U-Werte von etwa 2,8, sind jedoch sanierungsbed\u00fcrftig. Trotz der Luftschicht zwischen den Scheiben, die den W\u00e4rmetransport reduziert, verbleibt ein erheblicher W\u00e4rmetransport durch Strahlung, wodurch der U-Wert nicht so stark sinkt wie erwartet. Die innere Oberfl\u00e4chentemperatur betr\u00e4gt an kalten Tagen circa 7,5 \u00b0C, was zwar Eisblumen verhindert, aber immer noch zu <a href=\"https:\/\/dachfensterinfo.de\/cms\/kondensat-dachfenster\/\">Kondensation<\/a> f\u00fchren kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1978<\/h2>\n\n\n\n<p>Zunehmende Verwendung von Mehrscheiben-Isolierglas.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1982<\/h2>\n\n\n\n<p>Zweite W\u00e4rmeschutzverordnung: Versch\u00e4rfung und Verbesserung der Regelungen der ersten W\u00e4rmeschutzverordnung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">ab 1990<\/h2>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chsten entscheidenden Innovationsschritte erfolgten Ende der 1980er und in den 1990er-Jahren. <strong>Hauchd\u00fcnne Low-E-Beschichtungen<\/strong> (low emissivity) \u2013 metallische Schichten auf der Scheibenoberfl\u00e4che zum Scheibenzwischenraum hin \u2013 wurden entwickelt, um den W\u00e4rmestrahlungsanteil zwischen den Glasfl\u00e4chen drastisch zu reduzieren . Gleichzeitig ersetzte man die Luft im Scheibenzwischenraum durch <strong>Edelgase<\/strong> mit geringerer W\u00e4rmeleitf\u00e4higkeit, vor allem <strong>Argon<\/strong> (Krypton kam seltener aus Kostengr\u00fcnden zum Einsatz) . Diese <strong>W\u00e4rmeschutzverglasungen<\/strong> der neuen Generation verbesserten den U-Wert von Zweifachverglasungen nochmals erheblich. Anfang der 1990er setzte zun\u00e4chst in Pilotprojekten (z.\u202fB. Niedrigenergie- und erste Passivh\u00e4user) der Einsatz solcher Verglasungen ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der <strong>dritten W\u00e4rmeschutzverordnung 1995<\/strong> wurden die hochisolierenden Zweifach-W\u00e4rmeschutzverglasungen dann zum allgemeinen <strong>Standard<\/strong> im Neubau und bei Modernisierungen . Fenster, die ab ca. 1995 eingebaut wurden, erreichten nun meist U-Werte <strong>unter 1,9 W\/(m\u00b2K)<\/strong> \u2013 im Durchschnitt lagen <strong>\u00dcblich-Fenster<\/strong> (Holz- oder Kunststoffrahmen mit Zweifach-W\u00e4rmeschutzglas) bei <strong>ca. 1,3\u20131,7 W\/(m\u00b2K)<\/strong> . Damit halbierte sich der W\u00e4rmeverlust abermals gegen\u00fcber den unbeschichteten 80er-Jahre-Isolierverglasungen . Die Wohnbehaglichkeit profitierte deutlich: Selbst bei strengem Frost bleiben die inneren Scheibentemperaturen nun im zweistelligen \u00b0C-Bereich (ca. 13\u202f\u00b0C) , Tauwasser schl\u00e4gt sich allenfalls noch am kalten Randverbund nieder. Ab Mitte der 90er erhielten auch Fensterrahmen technische Verbesserungen \u2013 z.\u202fB. <strong>thermisch getrennte Metallprofile<\/strong>, optimierte Mehrkammer-Kunststoffrahmen und <strong>warme Kanten<\/strong> (w\u00e4rmeged\u00e4mmte Randverbund-Abstandhalter) \u2013 um den guten U-Wert der Verglasung nicht durch Rahmenverluste zu konterkarieren .<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinweis:<\/strong> Interessanterweise f\u00fchrte die WSchVO 1995 ein neues Nachweisverfahren ein: Anstatt starre U-Wert-Grenzen f\u00fcr jedes Bauteil vorzuschreiben, durfte nun eine <strong>Energiebilanz<\/strong> des Gesamtgeb\u00e4udes gef\u00fchrt werden, wobei <em>solare Gewinne<\/em> durch Fenster und L\u00fcftungsverluste mit ber\u00fccksichtigt wurden . In der Praxis blieben jedoch hochw\u00e4rmed\u00e4mmende Verglasungen unerl\u00e4sslich, um die versch\u00e4rften Bilanzanforderungen zu erf\u00fcllen. Ab 1995 gab es kaum noch Neubau-Fenster ohne Low-E-Beschichtung \u2013 die Zeit der einfach \u201enur\u201c luftgef\u00fcllten Isolierverglasungen war endg\u00fcltig vorbei.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">ab 2000: EnEV 2002 und Aufkommen der Dreifachverglasung<\/h2>\n\n\n\n<p>Zum Jahr 2002 wurden die W\u00e4rmeschutzverordnung und die Heizungsanlagen-Verordnung in der neuen <strong>Energieeinsparverordnung (EnEV)<\/strong> zusammengef\u00fchrt . Die EnEV setzte weiterhin schrittweise Versch\u00e4rfungen der energetischen Anforderungen um, zielte aber vermehrt auf eine <strong>ganzheitliche Bilanzierung<\/strong> (Prim\u00e4renergiebedarf, Referenzgeb\u00e4ude-Methode etc.) statt nur auf Einzelbauteilwerte. F\u00fcr Fenster bedeutete dies: Es gab zwar Orientierungswerte und maximale U-Werte, doch die tats\u00e4chliche Wahl der Verglasung konnte flexibler erfolgen, solange das Gesamtgeb\u00e4ude die Vorgaben erf\u00fcllte. Anfang der 2000er waren Zweifach-W\u00e4rmeschutzverglasungen (Uw ~1,3\u20131,5) noch der Regelfall im Neubau. Allerdings begann in diesem Jahrzehnt der n\u00e4chste Technologiesprung im Fensterbau: die <strong>Dreifachverglasung<\/strong> hielt Einzug.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon 1994 war mit dem ersten Passivhaus in Darmstadt gezeigt worden, dass <strong>Dreischeiben-W\u00e4rmeschutzverglasung<\/strong> n\u00f6tig ist, um den Heizw\u00e4rmebedarf extrem zu senken. Doch erst ab Mitte der 2000er wurde Dreifachglas zunehmend marktf\u00e4hig. <strong>Seit etwa 2005<\/strong> kamen verst\u00e4rkt Fenster mit <strong>3-fach-W\u00e4rmed\u00e4mmglas<\/strong> (zwei beschichtete Scheibenzwischenr\u00e4ume, meist mit Argonf\u00fcllung) auf den Markt . Anf\u00e4nglich wurden diese hocheffizienten Verglasungen vor allem in <strong>Niedrigenergie- und Passivh\u00e4usern<\/strong> sowie von vorausschauenden Bauherren eingesetzt, da sie noch etwas teurer waren als herk\u00f6mmliche Zweifachfenster. Die Leistungsvorteile sind jedoch beeindruckend: Durch zwei hintereinandergeschaltete Edelgas-Zwischenr\u00e4ume mit Low-E-Schichten l\u00e4sst sich der U-Wert der Verglasung auf <strong>~0,5\u20130,8 W\/(m\u00b2K)<\/strong> reduzieren . Selbst <strong>komplette Fenster<\/strong> (inkl. Rahmen) erreichen mit Dreifachverglasung und optimiertem Rahmen <strong>Uw-Werte um 0,8\u20131,0 W\/(m\u00b2K)<\/strong>, <a href=\"https:\/\/www.bundesverband-flachglas.de\/wp-content\/uploads\/simple-file-list\/bf-studien\/VFF-BF-Studie-2024-Energetische-Modernisierung-Fenster-DS.pdf#:~:text=4%20Fenster%20mit%20Zweischeiben,aus%20Fenstern%20mit%20Rahmen%20unterschiedlicher\">je nach Ausf\u00fchrung<\/a> . Damit geht pro Quadratmeter Fensterfl\u00e4che nur noch etwa ein Achtel der W\u00e4rmemenge verloren, die ein einfachverglastes 1970er-Fenster durchlie\u00df .<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Ende der 2000er-Jahre waren Dreifachverglasungen zwar noch nicht allgemein Standard, aber ihre Verbreitung nahm rasant zu. Ab <strong>EnEV 2009<\/strong> wurden die energetischen Anforderungen f\u00fcr Neubauten erneut um ca. 30% versch\u00e4rft, sodass man mit Zweifachverglasungen nur noch knapp die Grenzwerte einhalten konnte. Dies beschleunigte den Trend zur Dreifachverglasung. Auch <strong>F\u00f6rderprogramme<\/strong> (z.\u202fB. KfW-Effizienzhausstandards) empfahlen oder erforderten oft Fenster mit Uw &lt;1,0, was praktisch nur mit 3-fach-Verglasung erreichbar ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">ab 2010: EnEV-Versch\u00e4rfungen und Dreifachverglasung als Standard<\/h2>\n\n\n\n<p>Im Verlauf der 2010er-Jahre etablierte sich die <strong>Dreifach-W\u00e4rmeschutzverglasung<\/strong> als <strong>Mainstream-Produkt<\/strong>. Bereits wenige Jahre nach Einf\u00fchrung der EnEV 2009 zeigten Marktstudien einen steilen Anstieg des Anteils dreifach verglaster Fenster an den Neubauprojekten . Mit der EnEV 2014 (wirksam ab 2016) wurden die energetischen Neubau-Standards nochmals erh\u00f6ht, was in der Praxis bedeutete, dass <strong>nahezu alle Neubauten<\/strong> fortan mit 3-fach-verglasten Fenstern ausgestattet wurden, um die Vorgaben komfortabel zu erf\u00fcllen. Sch\u00e4tzungen gingen Mitte der 2010er davon aus, dass deutlich \u00fcber die H\u00e4lfte der verkauften Fenster im Wohnungsneubau dreifach verglast waren \u2013 Tendenz steigend. Moderne 3-fach-Fenster erreichten zu dieser Zeit <strong>Uw-Werte von ~0,9 W\/(m\u00b2K)<\/strong>, High-End-Passivhaus-Fenster sogar ~0,7 W\/(m\u00b2K) . Zum Vergleich: Die besten Zweifach-W\u00e4rmeschutzverglasungen lagen bei Uw ~1,1\u20131,3 W\/(m\u00b2K), womit sie die neuesten Effizienzanforderungen kaum noch erf\u00fcllen konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Parallel zur Verglasung wurden auch weitere Komponenten optimiert. <strong>Warme Kanten<\/strong> (thermisch verbesserte Randverb\u00fcnde) waren bei Qualit\u00e4tsfenstern mittlerweile Standard, um den Randbereich der Scheibe vor Ausk\u00fchlung zu sch\u00fctzen. Fensterrahmen aus <strong>Kunststoff<\/strong> verf\u00fcgten \u00fcber immer mehr isolierende Kammern und optional D\u00e4mmeinlagen; <strong>Holz- und Holz\/Alu-Rahmen<\/strong> wurden st\u00e4rker dimensioniert oder mit D\u00e4mmstoffen kombiniert, um Uf-Werte (Rahmen-U-Werte) von deutlich unter 1,5 W\/(m\u00b2K) zu erreichen. Auch <strong>Vakuum-Isolierglas<\/strong> wurde als Zukunftstechnologie diskutiert, war aber in den 2010ern noch im Prototypen-\/Premiumstadium. Insgesamt verwischte sich zunehmend der fr\u00fchere Nachteil von Fenstern als \u201eEnergieleck\u201c: Hochwertige Fenster konnten nun nahezu auf dem D\u00e4mmschutz-Niveau einer gut ged\u00e4mmten Wand mithalten und leisteten dank hoher solare Gewinne sogar <strong>einen positiven Beitrag zur Heizw\u00e4rmebilanz<\/strong>, wenn g\u00fcnstig zur Sonne orientiert .<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2020er: GEG und aktueller Stand der Technik<\/h2>\n\n\n\n<p>Im November 2020 l\u00f6ste das neue <strong>Geb\u00e4udeenergiegesetz (GEG)<\/strong> die EnEV ab . Das GEG f\u00fchrt die Versch\u00e4rfungen fort und integriert zugleich Anforderungen an erneuerbare Energien. F\u00fcr Fenster wurden die zuletzt g\u00fcltigen EnEV-Mindestwerte weitgehend \u00fcbernommen: <strong>Neue Fenster<\/strong> d\u00fcrfen maximal einen U-Wert von <strong>1,3 W\/(m\u00b2K)<\/strong> aufweisen (Dachfl\u00e4chenfenster 1,4 W\/(m\u00b2K)) . Diese Werte sind verpflichtend sowohl im Neubau als auch bei Austausch von Fenstern im Bestand. Werden nur die Scheiben erneuert (im vorhandenen Rahmen), fordert das GEG ein Glas mit <strong>Ug \u2264 1,1 W\/(m\u00b2K)<\/strong> . In der Praxis bedeuten diese Vorgaben, dass mindestens eine hochwertige Zweifach-W\u00e4rmeschutzverglasung verwendet werden muss \u2013 \u00fcblich sind allerdings l\u00e4ngst <strong>Dreifachverglasungen<\/strong>, da sie ohne Schwierigkeiten diese Grenzwerte unterbieten und zus\u00e4tzliche Energiekosteneinsparungen bringen. So fordern staatliche F\u00f6rderprogramme mittlerweile Fenster mit Uw \u22640,95 W\/(m\u00b2K) , was de facto <strong>3-fach-Verglasung mit sehr gutem Rahmen<\/strong> voraussetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der heutige Fenster-Markt in Deutschland bietet nahezu fl\u00e4chendeckend <strong>hochisolierende 3-fach-Fenster<\/strong> an. Typische Neubau-Fenster (Stand 2025) erreichen Uw-Werte um <strong>0,9\u20131,0 W\/(m\u00b2K)<\/strong>, w\u00e4hrend Premium-Passivhausfenster Werte von <strong>0,7\u20130,8 W\/(m\u00b2K)<\/strong> schaffen. Damit liegen moderne Fenster nur noch bei etwa <strong>1\/8 der W\u00e4rmedurchl\u00e4ssigkeit<\/strong> von Fenstern aus den 1970er-Jahren . Die <strong>Tabelle 1<\/strong> fasst die historische U-Wert-Entwicklung noch einmal \u00fcbersichtlich zusammen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Entwicklung des Fenster-U-Werts in Deutschland gleicht einer technischen Erfolgsgeschichte: <strong>Vom einfachverglasten \u201eK\u00e4lteloch\u201c zum hocheffizienten W\u00e4rmed\u00e4mm-Fenster<\/strong>. Getrieben durch Energiekrisen, immer strengere Bauvorschriften und ingenieurstechnische Innovationen, sank der typische U-Wert von Fenstern seit den 1970er-Jahren von rund 5\u202fW\/(m\u00b2K) auf unter 1\u202fW\/(m\u00b2K) . Diese drastische Verbesserung \u2013 um den Faktor 5 bis 8, je nach Vergleich \u2013 hat den Heizenergiebedarf von Geb\u00e4uden deutlich reduziert und zugleich den Wohnkomfort erh\u00f6ht. Kalte Zugluft und beschlagene Scheiben geh\u00f6ren bei modernen Fenstern der Vergangenheit an. Im Gegenteil k\u00f6nnen gut geplante Fenster heute netto Energiegewinne erzielen, indem sie Sonnenw\u00e4rme ins Haus lassen .<\/p>\n\n\n\n<p>Den <strong>deutschen Kontext<\/strong> pr\u00e4gten Meilensteine wie die W\u00e4rmeschutzverordnungen 1977, 1984 und 1995 sowie die EnEV\/GEG, welche die Weichen f\u00fcr den breiten Einsatz neuer Verglasungstechnologien stellten. Ebenso wichtig waren jedoch die Fortschritte der Industrie: Von der Erfindung des Isolierglases \u00fcber Low-E-Beschichtungen bis zur Etablierung der Dreifachverglasung hat der Markt die jeweiligen Technologien verf\u00fcgbar und wirtschaftlich gemacht. Heute sind W\u00e4rmeschutzfenster ein selbstverst\u00e4ndlicher Bestandteil energieeffizienten Bauens \u2013 und zuk\u00fcnftige Innovationen (z.\u202fB. Vakuumglas, smart glazing) versprechen weiteres Potenzial, den U-Wert von Fenstern noch weiter zu senken, ohne die Transparenz und Tageslichtnutzung einzuschr\u00e4nken. Die <strong>Zeitreise<\/strong> der Fenster zeigt, wie Technik und Regulierung Hand in Hand den W\u00e4rmeschutz massiv vorangebracht haben \u2013 ein Gewinn f\u00fcr Bauherren, Bewohner und das Klima gleicherma\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wissenswertes: Der Feuerzeugtest<\/h2>\n\n\n\n<p>Eine einfache Methode zur Bewertung von Fensterverglasungen. Dieser Test hilft, die Anzahl der Glasscheiben und das Vorhandensein spezieller Beschichtungen zu identifizieren. Hierf\u00fcr wird ein Feuerzeug so vor die Scheibe gehalten, dass man den Widerschein der Flamme beobachten kann:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Anzahl der reflektierten Flammenbilder entspricht der Anzahl der Glasscheiben im Fenster.<\/li>\n\n\n\n<li>Erscheinen die Flammenbilder in unterschiedlichen Farben, deutet dies auf eine w\u00e4rmereflektierende Beschichtung im Scheibenzwischenraum hin.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"427\" src=\"https:\/\/dachfensterinfo.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/feuerzeugtest_uwert.jpeg\" alt=\"Feuerzeugtest.Die Anzahl der reflektierten Flammenbilder entspricht der Anzahl der Glasscheiben im Fenster.\n\nErscheinen die Flammenbilder in unterschiedlichen Farben, deutet dies auf eine w\u00e4rmereflektierende Beschichtung im Scheibenzwischenraum hin.\" class=\"wp-image-475\" style=\"width:746px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/dachfensterinfo.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/feuerzeugtest_uwert.jpeg 640w, https:\/\/dachfensterinfo.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/feuerzeugtest_uwert-300x200.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der U-Wert und dessen Entwicklung ist die wichtigste Kennzahl zur Bewertung der Energieeffizienz der Geb\u00e4udeh\u00fclle und Fenstern. 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